Corporate Rebels kapern die Base1

Vor ein paar Tagen feierte unsere Base1, unser neuer Workspace im Berliner Wedding, ein erstes Meet-Up, organisiert und präsentiert von unseren Kollegen Sebastian Klein und Hie-suk Yang. Eingeladen waren die Gründer der Corporate Rebels. Joost Minaar und Pim de Morree haben sehr progressive und inspirierende Organisationen besucht. Darunter Spotify, Google oder Patagonia, aber auch weniger bekannte, die ihre Zusammenarbeit radikal anders organisieren. Auch in Berlin haben sie von ihren Erkenntnissen erzählt.

Beispielsweise ging es um den Shift von nach Profit strebenden Vorstellungen in Organisationen zur Suche nach einem gemeinsamen Sinn und geteilten Werten. Darum, zu experimentieren statt lange zu planen und Transparenz zu kultivieren, statt Informationen wie Geheimnisse zu hüten.

Ein konkretes Beispiel ist Frank Van Massenhove, Präsident des belgischen Ministeriums für soziale Sicherheit. Seine Mitarbeiter können selbst darüber entscheiden, wann und wo sie arbeiten. Er vermutet, dass sie um die vier Stunden täglich arbeiten, während sie Vollzeit bezahlt werden. Da nur 150 der Tausend Mitarbeiter im Büro arbeiten, könnte es sein, dass andere Zuhause arbeiten, bei Freunden sind oder in einer Bar trinken. Van Massenhove sei das egal, solange sie ihre Arbeit erledigen.

Das sind natürlich nur kleine Ausschnitte der Ideen einer neuen Arbeitskultur, wie sie TheDive fördert und selbst praktiziert. Mehr zu der Struktur solcher Organisationen, zu den Prozessen und auch zu den Schwierigkeiten findet ihr beispielsweise in Frederic Laloux’ Leitfaden „Reinventing Organizations“, den wir zu einer deutsche Hörfassung als Hörbuch+ veröffentlichen konnten.

Weitere Insights findet ihr auf der Webseite der Corporate Rebels und einen kurzen Auftritt mit einigen Ergebnissen hier:

Der Fotograf Dominik Wagner hat während des Meet-Ups Fotos für uns gemacht: