Die besondere Leichtigkeit der Base7 – New Work@TheDive

Von der ersten Idee über die ko-kreative Konzeption bis zur Eröffnung in diesem Juni – Daniel Ringwald hat den gesamten Entwicklungsprozess der Base7 in Esslingen bei Stuttgart maßgeblich mitgestaltet. Nun wird dieser Raum für neues Arbeiten schon seit einigen Monaten von unseren Kunden und Kollegen belebt. Der beste Zeitpunkt, um gemeinsam mit Daniel kurz innezuhalten und ihm ein paar Fragen zu New Work@TheDive zu stellen. Denn, soviel darf schon verraten werden: Die Base7 ist erst der Anfang … we will keep you posted!

 
 

Welche Idee liegt dem Raumkonzept der Base7 zu Grunde und was ist daran das Besondere?

Wir wollten keinen Büroraum im gewohnten Sinne, sondern eine Art Spielplatz entwickeln, der aufgrund seiner besonderen Atmosphäre zum Wohlfühlen, gemeinsamen Experimentieren und Entdecken neuer Arbeitsmethoden einlädt. Das Ziel war einen transformativen Raum zu konzipieren, der „neues Arbeiten“ ermöglicht, indem die Komposition von Mobiliar, Ausstattung und Begrünungskonzept mit den statischen Konventionen der klassischen Arbeitsumgebung bricht. Aus diesem Grund ist alles auf Rollen, beweglich und frei konfigurierbar.

Somit ist ein fluides Raumkonzept entstanden, das den jeweiligen Arbeitsanforderungen und unterschiedlichen Teamgrößen mit wenigen Handgriffen situativ angepasst werden kann. Es gibt Bereiche, in die man sich zurückziehen kann, aber auch offene Zonen, die gut einsehbar sind und den gemeinsamen Austausch ermöglichen.

Zudem war es uns auch sehr wichtig, dass die Atmosphäre im Raum eine besondere Kreativität ausstrahlt, mit klassischen Sehgewohnheiten spielt, sowie den Gedanken der Transformation widerspiegelt. So gibt es Objekte, wie beispielsweise eine zum leuchtenden Beistelltisch umgebaute Trommel, die speziell für diesen Raum hergestellt wurden. Dieses wandelbare Raumkonzept bildet den Rahmen der Base7, um neue Arbeitsmethoden und Kooperationen ausprobieren zu können darüber erhält sie ihre besondere Leichtigkeit.

  
 

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Was war für Dich die Herausforderung und was der schönste Moment auf dem Weg von der Idee bis zur Eröffnung?

Die Herausforderung bei der Entwicklung solcher Konzepte besteht darin, die unterschiedlichen Zielvorstellungen der Projektbeteiligten so miteinander zu verweben, dass stimmige, ausgewogene und stilsichere Räume entstehen. Damit das gelingen konnte, haben wir bei der Base7 regelmäßig einen visuellen Ausblick der gemeinsamen Vorstellungen skizziert und daraufhin in der Vorplanung entsprechend nachgesteuert. Kurz vor der Eröffnung steigt die Aufregung, wenn alle Teile des Puzzles final zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden. Wenn die Hülle dann endlich fertig ist, das Mobiliar seinen Platz gefunden hat, die Ausstattung und Pflanzen erstes Leben in den Raum bringen, erst dann wird eine Vision wirklich real.

Der schönste Moment ist jedoch, wenn die Menschen, für die dieser Raum konzipiert wurde, diesen betreten. Es ist aufregend zu sehen, wie sie sich dort fühlen, sich ausbreiten, den Raum vereinnahmen und wie sie das gegebene Konzept annehmen.

 

Seit Juni hat die Base7 ihre Tore geöffnet. Gibt es Dinge, die noch angepasst werden mussten, was hat sich in der „Realität“ bewährt?

Die Entwicklung von Arbeitsräumen und -welten ist ein iterativer Prozess, der immer wieder situativ an die aktuellen Bedingungen angepasst werden muss. Die ersten Testphasen haben gezeigt, dass die Grundkonstellation sehr gut funktioniert. Der Raum ist in Bezug auf die Gruppengröße und Arbeitsprozesse, wie geplant, sehr gut transformierbar. Im Eingangsbereich haben wir nachträglich einen Empfangstisch hinzugefügt und an der zentralen Wandseite des Arbeitsraumes werden wir demnächst eine Hängeschiene für Präsentationen anbringen. Das sind kleine Details, die meistens erst durch die intensive Nutzung sichtbar werden. Im Frühjahr werden wir diese erste Nutzungsphase resümieren und prüfen, ob und welche Entwicklungen in der nächsten Iteration gemacht werden sollten.

 

Was sind deine nächsten Projekte, welche Erfahrungen nimmst Du aus der Entwicklung mit?

Auf Grund der gesammelten Erfahrungen sind wir in unserer Herangehensweise noch einen Schritt weiter gegangen. Wir arbeiten bei TheDive mit unseren Kunden inzwischen von Beginn an mit Ko-Kreativen Gestaltungsprozessen. Es ist uns wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Hierarchieebenen am Prozess beteiligt sind. Eine erste Bedürfnisabfrage in den Abteilungen des Unternehmens wirft die Frage nach deren Zielvorstellungen auf. Darauf folgen unterschiedliche Workshop Formate zu Konzepten der neuen Arbeitswelt und der Arbeitsmethodik. Hier gibt es keine allgemein gültige Vorgehensweise – wir entwickeln die Formate individuell, zugeschnitten auf das jeweilige Unternehmen, bis hin zur gemeinsamen kreativen räumlichen Ausgestaltung der Arbeitsumgebung. Gemeinsam nutzen wir die Schwarmintelligenz der Gruppe, um Transformation für „das neue Arbeiten“ zu ermöglichen.