#wearethedive – featuring Meik, Nadine und Uli

Manchmal ist es an der Zeit, sich die Menschen um sich herum einmal genauer anzuschauen. Ihre Stärken und Schwächen zu sehen, besser zu verstehen und: sie dann mit Liebe zu überschütten. Für unsere Kollegin Lena Marbacher kam dieser Moment anscheinend im Januar 2018. Seitdem knüpft sie sich eine Diverin und einen Diver nach dem anderen vor und widmet ihnen kleine Portraits, die es faustdick auf dem Herzen haben. Damit diese wunderbaren Schnappschüsse nicht im Facebook-Sog für immer verschwinden, geben wir ihnen hier auf unserem Blog eine feste Heimat zum immer wieder lesen und sehen. Danke Lena und Vorhang auf für: #wearethedive!

 


Meik ist bei TheDive der, der sofort merkt, wenn jemand die Einstellungen an der Kaffeemaschine verändert hat – genauso wie er sofort spürt, wenn in einem Team ein Konflikt unter der Oberfläche schlummert. Er liebt Tabellen und kennt bei TheDive so ziemlich jeden Prozess. Wenn wir im Feuereifer mal einen missachten, drückt Meik den Buzzer und hinterfragt unsere eigenen Routinen.

Wenn man mit Meik Tischtennis spielt, merkt man schnell, dass verlieren nicht zu seinen Stärken gehört. Trotzdem blüht er erst im Team richtig auf. Ein Workshop mit Meik ist wie wenn man merkt man kann zu zweit jonglieren ohne es je zuvor gemacht zu haben.

Intern bildet er gemeinsam mit Vincent den Gen-Kreis. Der Name kommt aus dem Chinesischen und steht für Wurzeln. Wer genaueres dazu wissen möchte muss unseren TaiJi Meister Nabil befragen. Für uns bilden auf jeden Fall die Menschen die hier arbeiten die Wurzeln unserer Organisation. Wie wir hier miteinander arbeiten, miteinander in Kontakt treten, voneinander lernen und einander unterstützen, ist meistens auf Meiks Mist gewachsen. Zum Beispiel das kollegiale Buddy-System, unsere Open Internal Dives in der School, unsere Meeting Strukturen oder die Montagsmeditation.

Achso, nebenbei bekommt man ein erstklassiges Stimm- und Sprechcoaching bei Meik, weil er erfolgreicher Opernsänger und in jungen Jahren auch noch Profibasketballer war. Wenn man mit ihm Abends am Lagerfeuer sitzt, singt er aus voller Kehle mit indischem Akzent englische Popsongs.

 

Wenn irgendwo in der Base1 Kuchen steht, dann ist er vermutlich von Nadine. Einen Anlass braucht es dazu nicht. Und sie schmecken unfassbar gut. Wer bei uns in der Base1 ein Meetup, Workshop oder Vortragsabend plant und unsere Räume dafür mieten möchte, kommt an Nadine nicht vorbei. Der Base1 Kreis ist ihr Zuhause.

Wenn uns das Material ausgeht, weiß Nadine wo wir neues herbekommen. Sie kennt die besten Caterer der Stadt, weil sie besser kocht als die meisten und wenn man sie spontan mit einer dreitägigen 80 Personen Veranstaltung überfällt, entfaltet sich ihr exzellentes Koordinationstalent. Ein bisschen Nervenkitzel muss sein. Wir wissen, warum Nadine besser Fahrrad statt Auto fährt. Daniel kann mehr davon erzählen 🙂

Auf Offsites oder während der Dive Days lehrt sie uns das Abschütteln und ReiBEN (mit dieser Betonung) koreanischer Yogatradition. Als erfahrene Yogatrainerin muss sie wissen was hilft und wir tun alles was sie sagt.

Neben ihrem Arbeitsplatz liegt ein zerlesenes Buch über Sternzeichen und ihre Aszendenten, in dem mit unseren Namen versehene Post-its kleben. Sie kennt uns alle. An der Tischtennisplatte zeigt sich ihr arabisches Temperament insbesondere dann, wenn einer meint, er wäre besser als sie. Bleibt nur zu wünschen, dass sie uns öfter mit bayrischen Schimpfwörtern beglückt.

 

Vier Arten des Zuhörens? Reifegrade von Organisationen? Grüne und rote Energie? Wenn diese Aspekte in einem Gespräch genannt werden, dann redet ihr sehr wahrscheinlich mit Uli! Unter den Divern schnorchelt er am liebsten in der Tiefsee, entdeckt Untiefen, blinde Flecken und schaut mit unverwechselbarem Charme unter jeden Stein.

Im Schlamm fühlt Uli sich auch Zuhause, wenn er für den nächsten Tough Mudder trainiert. Dann fangen seine Augen an zu glänzen. Er nimmt den frühesten Flug von München nach Berlin und joggt dann mit leichtem Gepäck von Tegel nach Wedding. Kein Scherz! Unsere Base1 haben wir als Officespace nur ausgewählt, weil es ein Badezimmer mit Dusche für Uli gibt.

Wohnhaft südlich von München, mit Blick auf die Berge, ist Uli unser südlichster Satellit. Er schafft es trotz der Distanz gefühlt immer auch seinen Geist in Berlin zu versprühen. Remote Work ist sein Office-Alltag, die Familie sein Akku. Workshops mit Uli sind konzentriert, mit ganzem Herzen dem Kunden zugewandt und immer auf der Suche noch schlummernden Potenzialen. Kein Wunder, dass sein Kalender schon ab Januar bis Dezember ausgebucht ist.

Intern braucht jeder von uns ihn individuell für Coaching in eigener Sache. Uli hat für jeden ein offenes Ohr und stellt die besten Fragen. Nach einem Gespräch mit ihm fängt es im Kopf an zu rattern und ein paar Tage später ist man um einige Perspektiven reicher.

Spätestens bei unseren monatlichen Klausuren ist Uli in Berlin und moderiert unsere zwei gemeinsamen Tage. Völlig in die Gemeinschaft vertieft sollte man sich vor seinen fliegenden Teebeuteln in Acht nehmen und im Doppel an der Tischtennisplatte kann man eine Idee davon bekommen wie Uli beim Tough Mudder aufblüht. Da sagen wir Double Merci und Triple Retour.